Die Gründung des Baltimore Chesapeake Bay Dog Club in der letzten Hälfte des 19. Jahrhunderts half, den Rassentyp zu festigen. James F. Pearson, Isaac T. Norris und H. Malcom, drei seiner Mitglieder, entwarfen den ersten Standard der Rasse, der am 17. April 1890 offiziell von Club akzeptiert und dem AKC zur Anerkennung vorgelegt wurde. Dieser Standard wurde jedoch nie übernommen.
Der erste Chesapeake, der beim American Kennel Club registriert war, war "Sunday", ein Rüde der von O.D. Foulks gezüchtet wurde und sich im Besitz des Herrn G.W. Kierstead aus La Porte, Indiana befand.

1935 schrieb Anthony Bliss:" 1885 hatte sich schon ein sehr präziser Typ von Hund entwickelt und eben dieser Typ hatte sich weit und breit längs den rauen Gewässern der Chesapeake Bay verbreitet. Es gab zahlreiche Unterschiede zwischen diesem Typ und den heutigen Hunden, wovon der bemerkenswerteste die Tatsache war, dass nur Hunde einer einzigen Farbe existierten, ein dunkles Braun mit einem leicht rötlichen Schimmer. Das helle deadgrass war nicht bekannt. Der Kopf war keilförmig ausgebildet und das Fell war länger und dichter als das Beste das heute zu finden ist.
Die Beinlänge war "eher kurz, zeigte einen starken Knochenbau mit guter Muskulatur". Der Text empfahl jedoch aufzupassen, da zu kurze Beine nicht zum Charakter der Rasse passten.
Die Körpergröße wurde bei 34 Zoll für Rüden begrenzt bei einem Gewicht zwischen 60 bis 70 Pfund, und 24 Zoll bei einem Gewicht von 45-55 Pfund für eine Hündin.
Die Beschaffenheit des doppelten Fells war sehr detailliert beschrieben, viel mehr als in allen anderen Überarbeitungen des Standards. "Wenn man das Deckhaar auseinanderdrückt erkennt man ein kurzes, wollenes Unterfell das die Haut gut bedecken sollte."
1935 schlossen sich John Hurst, George Fairbairn und Anthony Bliss in einer Kommission zusammen und begannen die erste Revision des Standards auszuarbeiten. Der neue Standard wurde 1938 anerkannt.

Bild: "Chess", geboren 1881, wird als Beispiel eines echten Chesapeakes angegeben.

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